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#Walflüsterer 2018 – Tag 5

#Walflüsterer 2018 – Tag 5

Buckelwale standen auch heute wieder im Mittelpunkt. Allerdings nicht mit einer Besichtigung, sondern mit einer Organisation, die sich dem Schutz der Tiere gewidmet hat und noch vielem mehr. CEBSE (Center for the Conservation and Eco-Development of Samaná Bay and its Surroundings) nennt sich dieser gemeinnützige Verein.

Alles zum Schutz der Tiere

Marlene war bereits vor Ort, als wir mit dem Bus eintrafen. Noch bevor sie uns ihre Aufgaben bei CEBSE erklärte und uns den Gründern vorstellte, wurde sie von Radio Antenne (Deutschland) interviewt. Ein Leben als Walflüsterin ist vielseitig wie man sieht und Stress pur. Die genaue Aufgabe von CEBSE ist der Schutz der Tiere. Damit sind aber nicht nur die Buckelwale gemeint, sondern auch Delfine, Seekühe, Schildkröten und alles weitere was in der Bucht von Samaná so fleucht und schwimmt. Denn nur, wenn das Ökosystem problemlos funktioniert, ist auch das Leben der Tiere in Ordnung und auch das von uns Menschen. Kommen die Tiere nicht mehr von ihrer Reise aus kaltem Gewässer retour, dann muss gehandelt werden. Man muss wissen, dass die Wale sich in der DomRep nur fortpflanzen, während sie im kalten Gewässer futtern.

Warum werden es weniger und warum kommen die Tiere nicht mehr so nah an die Küste? Liegt es etwa an den Kreuzfahrtschiffen, die trotz der kurzen Anwesenheit der Buckelwale mit 30 Stück pro Monat anreisen müssen? Oder sind die Küsten kontaminiert von Abwasser und Co.? Diese Fragen stellt sich CEBSE und werden durch Studien beantwortet. Finanziert wird alles durch Fördergelder wie etwa von USAID. Vom Staat und dem Umweltministerium kommt nichts.

Zusätzlich war CEBSE maßgeblich an der Ausbildung der Kapitäne und sogenannten Walranger beteiligt. Das richtige Verhalten und der sorgsame Umgang gehört eben gelernt. Diese Aufgabe will man auch weiter fördern und umsetzen. Aus diesem Grund organisiert man das sogenannte Walfestival, welches dieses Jahr in Las Galeras stattgefunden hat.

Ein Wunsch der Organisation ist auch, dass man in der Schule die Einheimischen mit den Walen großzieht. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass manche gar nicht weiß, dass derartige Giganten in der Bucht schwimmen? Etliche Locals können nicht mal schwimmen! Ist tatsächlich so…

Playa Rincon

Nachdem wir uns fortgebildet haben, ging es an den Strand zum Lunch. Allerdings nicht zu irgendeinem. Ein entlegener und fern von jedem Tourismus liegendesÖrtchen. Es gibt nur ein kleines „Beisl“ und herrliche frische Kokosnüsse. Herz was willst Du mehr. Frischen Lobster vielleicht. Auch diesen gibt es. Sowie Fisch, Oktopus, Shrimps, Calamari und Chicken. Dazu Sweet Potato Fries, Reis und Kochbananenchips. Delicious!

Der Tag war hier schnell vorüber, die Wampe gut versorgt und nach gefühlten „5 Minuten“ war der Sonnenuntergang auch schon Geschichte. Dabei konnte ich noch gar nicht mit dem Kayak den hier mündenden Fluss befahren. Ich wollte aber noch Mangroven betrachten. Meine Kollegen haben sich inzwischen mit aus frischer Ananas gemixter Pina Colada den Abend versüßt. Tag 6 steht kurz bevor…was uns diesmal erwartet?

Nützliche Links

Cebse
Marlenes Blog (Couchabenteurer)
USAID

Aufnahmen findest Du wieder anbei. Mehr auf Facebook mit #chaluk_whale und #walflüsterer.

Das Museum von CEBSE
Kein Tourismus weit und breit…das ist Playa Rincon.
Walflüsterin 2018, Marlene Rybka, und Chaluk alias SHARKWHISPERER
Das Beisl (rechts) inkl. der Küche (links)

Dank der Europäischen Reiseversicherung bin ich sicher unterwegs.