More Than Just Photography

Die grosse Freiheit

Die grosse Freiheit

Kaum retour von der Walflüsterer-Tour in der Bucht von Samaná (Dominikanische Republik), ging es auch schon weiter. Ein fotografisches Abenteuer, sowohl unter- als auch ober Wasser steht in indonesischen Gewässern am Programm. Gemeinsam mit Hapag Lloyd und der MS EUROPA 2, das legere Luxusschiff, dass 2018 (wie ihre noble Schwester, die „Lady EUROPA“) von Berlitz Cruiseguide erneut zum besten Kreuzfahrtschiff der Welt gekürt wurde, geht es von Colombo nach Bali. Speziell auf dieser Tour ist das erst 2017 eingeführte IN2BALANCE Format ein heißes Thema.

Flughafen Wien Schwechat – once again!

„Sie waren doch erst gestern hier, nicht wahr? Wo geht es denn heute hin? Hoffentlich ins Warme. Die Minusgrade hier sind ja fürchterlich.“, so die Begrüßung am CheckIn bei Emirates. Meine Antwort war kurz: „Zur großen Freiheit“ und ich verwies auch gleich auf Chaluk Magazine, in dem man ja bekanntlich meine Reisen, Abenteuer und Arbeiten mitverfolgen kann.

An Bord der Abendmaschine von Emirates (Boeing 777) konnte ich nicht umhin, mir zum gefühlten hundersten Mal das Reiseprogramm im orangenen Etui, welches jedem Passagier vor Beginn der Reise zugesandt wird, durchzulesen. Dort geht es hin und dort, dass muss ich auch sehen und das sollte sich auch noch ausgehen! Dort möchte ich speisen und, und, und… Und weil die Liegezeiten bei Hapag-Lloyd Cruises eigentlich immer perfekt gelegt sind, bin ich mir sicher, dass sich eigentlich alles auf meiner langen Wunschliste ausgehen sollte. Stress sehe ich somit nicht aufkommen – vorerst zumindest.

Nach fünf Stunden Flugzeit landeten wir pünktlich in Dubai. Nun hieß es „Top die Wette gilt“, denn mein Weiterflug nach Colombo war bereits in 61 Minuten. Ich hoffte auf ein nahe gelegenes Anschlussgate, aber eh klar, es kam genau andersrum.

1,7 Kilometer von Gate zu Gate mit meinem „kleinen“ Kameraequipment inklusive Secuirtycheck und das in 32 Minuten. Well, Morgensport am Flughafen Dubai erfolgreich erledigt!

Der Flug nach Colombo, Sri Lanka übrigens, dauerte nur vier Stunden. Bruttoreisezeit ab Wien war damit nicht mehr als zehn Stunden. Was ich als sehr angenehm empfand.

ETA für Transit

Angekommen, war die Einreise ebenfalls kein Problem und kein großer Zeitaufwand. Dass ich richtig geflogen bin bzw. das GPS des Piloten richtig eingestellt war, bewiesen die unzähligen orangenen Hapag-Lloyd Kofferanhänger – die sich in besagtem zugesandten Etui befanden – die im Gepäckbereich zahlreich aufblitzten und sich meine mitreisenden „Leidensgenossen“ der nächsten 14 Tage damit zu erkennen gaben. In Sri Lanka sind wir nur kurz, besser gesagt nur ein paar Stunden. Da ist es nicht notwendig, ein kostenpflichtiges Visum zu beantragen. Für den Transit gibt es Online die Möglichkeit eines kostenfreien Transitvisums. Der Antrag – vorab zu erledigen – dauert auch nur ein paar Minuten. Nach der Gepäcksausgabe wurde ich bereits von einem Mitarbeiter von Hapag-Lloyd Cruises empfangen und ein weiterer Special Guest fiel mir um den Hals: MattVenture (#SkateTheWorld) begleitet mich mit seinen Skates auf dieser Tour. Gemeinsam ging es mit dem Bus durch Colombo, eine kleine Panoramafahrt zu Beginn, mit Endstation Colombo Port Authority, wo wir endlich das Schiff betreten konnten.

Der erste Tag an Bord ist immer mehr Bürokratie, als Erholung. CheckIn, Koffer auspacken und die international verpflichtend vorgeschriebene Seenotrettungsübung sind zu erledigen. Also alle Mann rein in die Schwimmwesten und Treffpunkt bei der jeweiligen Musterstation. Aber schon hier zeigt sich, was die Crew drauf hat: Perfekte Organisation, was zu einem stressfreien und sehr angenehmen Start der Reise führte. Und in unserer Suite standen währenddessen bereits unsere Koffer zum Einsortieren in die begehbare Schrankgarderobe und eine Flasche Champagner bereit. Prost!

Wichtig: Seenotrettungsübung ist nur eine ÜBUNG. Es ist also keine Panik notwendig. Spaß macht es allemal.

Welcome to Galle

Das Abendessen im Yachtclub wurde genossen, hier in den nächsten Tagen mehr zum Thema Kulinarik an Bord. Pünktlich um 23.59 hieß es „Leinen los“ und schon verließen wir Colombo in Richtung Galle. „WE ARE THE SUN“ als Auslaufmelodie ertönte und fügte dem ganzen Lichtspiel der vielen Kräne und Container im Hafen noch einen edlen Touch hinzu.

Nur sieben Stunden später kamen wir bereits in Galle, ein kleines Örtchen in Sri Lanka, an. Der Hafen dort ist nicht groß, deswegen mussten wir auf Reede liegen und wurden mit dem Tender an die Pier gebracht. Zuvor jedoch gab es noch ein „kleines“ Frühstück, das in der Suite serviert wurde.

Der heutige Tag

In Sri Lanka muss man unbedingt Bananen probiert haben. Rote, gelbe, grüne. – Farbe egal, alle schmecken vorzüglich. Aber Sri Lanka ist vor allem für unzählige Gewürze und die vermeintlich schärfste Küche der Welt bekannt. Alles Scharfe ist genau mein Ding. Challenge accepted und Challenge completed sag ich nur. Etwas Chilli schadet nie. Während ich durch die Ortschaft und über die Hafenpromenade stapfte, Fischern bei der Arbeit zusah und frische Gewürze einkaufte, skatete MattVenture durch die Altstadt in Galle.

Die kleine Provinz in Sri Lanka liegt nur ein paar hundert Kilometer von Colombo entfernt und umfasst rund 100.000 Einwohner. Lange vor 1558, als mit der Kolonialisierung der Portugiesen sich alles änderte, war der Hafen ein bedeutender Umschlagplatz. Letztendlich wurde von den Niederländern 1663 die Festung aus Granit und Korallen gegründet. Diese umfasst drei Kilometer und mehr als 14 Bastionen, die auch heute noch zu besichtigen sind.

Weltkulturerbe ist sowohl die Altstadt als auch die Festung. Ein Ausflug in den einst mächtigen Seehafen, nun Colombo, ist allemal sehenswert.

Um 18.00 Uhr ertönte das Horn und wir machten uns auf den Weg Richtung Thailand. Die nächsten drei Tage sind wir auf See. Genügend Zeit, um die MS EUROPA 2 zu erkunden, sich dem IN2BALANCE und noch vielem mehr zu widmen. Alles natürlich hier im Chaluk Magazine zu lesen.

Zeitverschiebung Colombo/Galle – Wien: 4,5 Stunden

Nützliche Links

Sri Lanka ETA

Hapag Lloyd – MS EUROPA 2

Ein paar Aufnahmen von Galle sind dabei. Auf Facebook und #MSEUROPA2 und #chaluk_mseuropa2 findest Du weitere Eindrücke. Mit #SkateTheWorld kannst Du MattVenture verfolgen.

Nein, dass ist nicht die MS EUROPA 2
Hier wird vom Ufer aus gefischt.
Die Fischerboote stehen für die nächste Ausfahrt bereit
Noch mehr frischer Fisch

Chilli gehören zu Sri Lanka dazu
Frische Früchte findet man in Galle überall
Obst gibt es genügend
Ananas gefällig?
Da sind sie wieder…meine Kokosnüsse
Eine Wanderung durch das Marktgebiet in Galle
Red Snapper wird gerade entschuppt. Im Hintergrund grüßt die MS EUROPA 2.
TukTuk ist Fortbewegungsmittel No. 1

Dank der Europäischen Reiseversicherung bin ich sicher unterwegs.