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Chaluk goes BIMINI

Chaluk goes BIMINI

Es ist mein Hobby und zählt zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigung: Das Tauchen. Besonders liebe ich die Begegnung mit den „Ungeheuern“ der Meere. Ein Hotspot auf den Bahamas, Bimini, hat mich in seinen Bann gezogen.

Mit dem Austrian Airlines Flug von Wien nach Miami, gibt es endlich eine Direktanbindung in diese hippe Stadt in Florida. Shoppen in Bayside, Flanieren am Ocean Drive oder die faszinierenden Street Art Werke in Wynwood entdecken, sind jetzt nur mehr ein paar Flugstunden entfernt. Auch ein sensationelles Frühstücksbuffet im Mandarin Oriental Miami sollte bei einem Aufenthalt in MIA nicht fehlen. Aber nicht nur das. Ungefähr 80 Kilometer vor der Küste Miamis beginnt gleich ein Teil der Bahamas und die dort liegenden Bimini Inseln haben für Taucher ganz Spezielles zu bieten. Sind doch dort die großen Hammerhaie beheimatet. Als ich davon zum ersten Mal hörte, buchte ich sofort ein Flugticket und begab mich auf den Weg zum „Bahamian Flair“.

Vor dem Hoteleingang des Mandarin Orientals Miami

Um von Miami nach Bimini zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man fliegt mit einem Wasserflugzeug die kurze Strecke, so wie ich das tat, oder überstellt mit der Fähre des „Bimini World Resort“. Aufpassen sollte man unbedingt bei der Wahl des Propellerflugzeuges, denn hier sind strikte Vorgaben was das Gewicht des Gepäcks angeht, zu beachten. Eh klar, sonst kann der kleine Vogel nicht abheben. Die Start- und Landebahn ist übrigens der Kanal im Hafen von Miami, dort wo die Kreuzfahrtschiffe ankern. Ein geiles Bild, wenn man zwischen diesen Megaschiffen von Royal Caribbean uva. abhebt.

Die vielen Orte von Bimini

Bimini teilt sich in einen Nord- und Südteil. Der Süden es eher Mainstream, das dortige Hilton zieht vor allem Casinofans an. Hier ist Spielen im Gegensatz zu den USA nämlich erlaubt. Im Norden ist es schon schöner. Dort kann man den „Bahamian Flair“ richtig einfangen. Der „Bimini Big Game Club“ ist seit langer Zeit dort beheimatet und lädt neben Sportfischer auch Taucher herzlichst zum Verbleib ein. Auch ich habe dort eingecheckt und mich in der Tauchbasis von Neal Watson eingetragen.

Am nächsten Tag ging es endlich los und wir waren unterwegs zum Platz der Hammerhaie. Aber lange fuhren wir nicht, denn diese „Urzeittiere“ sind bereits im Küstennahengewässer auf etwa sechs Meter anzutreffen. Auf der Wasseroberfläche konnte man den Schatten des Giganten bereits erkennen. „Are you ready?“, wurde ich gefragt, eine Antwort ging sich nicht mehr aus – ich war schon im Wasser und meine Kamera im funkelnagelneuen Seacam Gehäuse begann zu glühen. Ein Tauchgang dauert ungefähr 45 bis 60 Minuten. Beste Reisezeit ist von Dezember bis Februar, um die Hammerhaie anzutreffen. Auf die vielen Ammenhaie, welche ebenfalls hier wohnen, hätte ich jetzt beinahe vergessen. Diese sind wie „Beiwagerl“ und im Dutzend vorhanden.

Kannst Du Dir vorstellen, dass Du einen Hai zur Seite schieben musst, um den anderen überhaupt zu erkennen?

Zurück im Hafen, wurde ich gefragt, ob ich noch Lust hätte, in den Käfig zu steigen. Aber im Hafen? Als sie dann erklärten, dass hier acht Bullenhaie beheimatet sind, war mir klar, warum man diese Gitterstäbe platzierte. Diese Haiart ist für den Menschen potenziell gefährlich. Aber selbstverständlich ließ ich mich auf dieses Spektakel noch ein. Das darf man einfach nicht auslassen. Von oben warf man Chowder (Fischstückchen) ins Wasser und dann ging die Party so richtig los! Massige Kaliber dieser Bullenhaie kämpften vor meinen Augen um jedes Stück Fisch. Da ging es ganz schön zur Sache. Meine Aufnahmen machen dies hoffentlich deutlich?

Ist schon ein aufregendes Plätzchen, dieses Bimini, für alle Taucher, die den speziellen Kick suchen ein absolutes Muss. Am Abend genoss ich dann ein kühles Kalik und einen gegrillten Lobstertail, welche hier massenhaft vorkommen. Falls Du Dir die Frage stellst, wie lange man hier verweilen kann, so rate ich Dir zwei Wochen Miami zu buchen und in diesem Zeitraum einen vier bis fünf tägigen Abstecher nach Bimini einzuplanen.

Ein Abstecher zu den Wynwood Walls darf in Miami ebenfalls nicht fehlen
Key West und der Sonnenuntergang
Die Everglades sind ebenfalls zu empfehlen

Auf meiner Reise wurde ich von der Europäischen Reiseversicherung versichert.